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Wissenswertes im Überblick

Wissenswertes zum Thema Scannen

Abkürzungen


AVI (Audio Video Interleave) ist ein Microsoft Multimedia- und Audio-Format. Es arbeitet mit MPEG-Komprimierung und hat eine Auflösung von 320 x 240 Pixel.
Bei AVI Typ 1 existiert keine extra Tonspur.
Bei AVI Typ 2 gibt es eine getrennte Tonspur und dadurch ist die Kompatibilität zu anderen Anwendungen größer.

Codec ist ein System, das Daten komprimiert und dekomprimiert.

DTP(engl.:desktop publishing program) sind PC-Satzprogramme mit denen man Druckschriften aus verschiedenen Texten und Grafiken zusammenstellen kann.

DV (Digital Video) sind AVI-Dateien.

DVD (Digital Versatile Disc) sind Datenträger.

DVBT ist die Norm des digitalen Fernsehens für Antennenempfang.

KB sind Kleinbild-Dia oder KB-Film, die ganz normalen Foto-Filme.

LPCM ist ein Audioformat ohne Komprimierung.

MF sind Mittelformat-Filme mit bis zu 6 mal 6 cm für die detailgenauere Fotografie.

MOV ist ein Videoabspielprogramm von Apple.

MPEG (Moving Picture Experts Group) ist ein Multimedia-Format zur Komprimierung und Speicherung von Audio- und VideoDaten.

PAL ist die europäische Fernsehnorm.

QT steht für Quick Time, ein Videoabspielprogramm von Microsoft.

SAGEM ist die französische Fersehnorm und PAL sehr ähnlich.

SW ist Schwarzweiß.

Auflösung

Mit Auflösung meint man die Anzahl der Punkte, die dargestellt wird. Diese Punkte heißen Pixel.

Es gibt einerseits absolute Angaben, wie z.B. 1024 x 768 Pixel bei Bildschirmauflösungen oder 720 Pixel x 576 Linien für europäische Fernseher.
Daneben gibt es die relative Angabe von ppi, was soviel bedeutet wie Pixel per Inch.
Ein Bild mit einer Auflösung von 4000 ppi und einer Breite sowie Höhe von 1 Inch = 2,54 cm besitzt die absolute Auflösung von 4000 x 4000 Pixel = 16.000.000 Pixel. Je kleiner das Bild also ist, desto weniger Punkte hat es. Bilder, die vom Kleinbilddias mit 4000 ppi gescannt wurden, können bis 21.000.000 Pixel unterscheiden.
Bei Tintenstrahldruckern wird auch gerne von dpi gesprochen, da hier die Anzahl der druckbaren Farbkleckse angegeben wird. dpi bedeutet Dots per Inch.

Byte

Alle digitalen Daten werden in Bits und Bytes gespeichert.
Die kleinste Einheit ist das Bit, das nur den Wert 0 oder 1 annehmen kann, vergleichbar mit EIN oder AUS.
Acht solcher Bits sind in einem Byte zusammengefaßt. Erst dadurch kann komplexere Information, wie Buchstaben und Zahlen, abgebildet werden. Genauer gesagt 2 hoch 8 sprich 256 verschiedene Zeichen. Welche Zeichen das sind, ist je nach Zeichensatz unterschiedlich.

Mögliche Internet-Übertragungsgeschwindigkeiten werden in Bits pro Sekunde angegeben.

Ansonsten wird fast alles wie Speicherplatz und -Bedarf in Bytes angegeben.
KB ist die Abkürzung für Kilobyte, sind ca. 1-tausend Bytes. Ganz genaue 2 hoch 10 Byte sind 1.024 Bytes.
MB ist die Abkürzung für Megabyte, sind ca. 1-million Bytes oder ca. 1000 KB. Ganz genaue 2 hoch 20 Bytes sind 1.048.576 Bytes.
GB ist die Abkürzung für Gigabyte, sind ca. 1-milliarde Bytes oder ca. 1000 MB. Ganz genaue 2 hoch 30 Bytes sind 1.073.741.824 Bytes.

Bildformate (Grafikformate)

   1. Pixel-Grafikformate

speichern ein Bild indem die Informationen für jeden Bildpunkt einzeln gespeichert werden. Der Speicherbedarf ist entsprechend groß. Bei zu geringer Auflösung entstehen die bekannten Stufen an diagonalen Linien.

JPEG (sprich: Tschaipeg) ist das Standarddateiformat für Bilder von Digitalkameras und für hochwertige Bilder. Es ist auch Standard für die Anzeige von Bildern auf DVD-Spielern. Es ist plattformunabhängig und im Internet verbreitet. Bei JPEG-Dateien handelt es sich um komprimierte, leicht übertragbare Dateien. Dateien werden komprimiert, indem die Bildinformationen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind, weggelassen werden. Bei höchster Qualität der Komprimierung sind keine Verluste sichtbar. Wird die maximale Komprimierung verwendet, werden jedoch Qualitätsverluste sichtbar. Die Datei ist verglichen mit dem Originalbild entsprechend des Komprimierungsgrades wesentlich kleiner. Bei einigen DTP-Programmen ist das Einbinden und Drucken von JPEG-Grafiken in Dokumenten möglich. JPEG-Bilder können mit den meisten Grafikprogrammen bearbeitet werden. JPEG unterstützt auch das Einbetten und Lesen von Farbprofilen durch andere Anwendungen. Damit können Farbverwaltungssysteme eine hervorragende Bildqualität gewährleisten. Dateiendung für JPEG lautet JPEG oder JPG.

JPEG 2000 ist ein neues Bildformat, das noch von vielen Programmen und Abspielgeräten nicht verarbeitet wird. Es kann einzelne Bildregionen in unterschiedlicher Qualität speichern. JPEG2000 benötigt bei vergleichbarer Qualität nur 80 Prozent des Speicherplatzes von JPEG. Dateiendung für JPEG2000 lautet JP2 oder JPX oder MJ2 oder JPM. Es gibt auch noch eine Endung J2K für JPEG2000 ohne Farbraumbeschreibung.

TIFF (Tagged Image File Format) Das TIFF-Dateiformat stellt ein häufig genutztes und übertragbares Dateiformat dar, das von den meisten DTP-Anwendungen sowohl auf Macintosh- als auch auf Windows-Computern genutzt werden kann. TIFF (Tagged Image File Format) umfaßt nicht nur Bilddaten, sondern auch eine Vorschau, die von vielen anderen Anwendungen verwendet werden kann. Farbverwaltungsprofile, die von anderen Anwendungen erkannt werden, können in eine TIFF-Datei eingebettet werden. Dateiendung für TIFF lautet TIFF oder TIF.

48-Bit TIFF: Dies ist derzeit das einzige programmübergreifende Bildformat, das das Speichern von 3fach(RotGrünBlau)-16-Bit-Dateien und CMYK(CyanMagentaYellow-blacK)-16Bit-Bildern ermöglicht.

GIF-Format: Dieses Format kann 256 Farben darstellen und aufgrund der kleineren Dateigrößen ist es im Internet zur schnellen Übertragung verbreitet. GIFs können auch mit durchsichtigem Hintergrund gespeichert werden.

Daneben gibt es Formate, wie PVG und PNG, die von Adobe Photoshop, ein verbreitetes Bildbearbeitungsprogramm, verwendet werden.

BMP (Windows Bitmap-Grafiken, Windows-eigenes Dateiformat) Das BMP-Format ist das Standardbildformat von Windows. BMP-Dateien sind unkomprimiert, bieten bei umfangreicherer Dateigröße jedoch verlustfreie Bildqualität.

PICT (Apple Picture-Dateityp für Grafiken, Macintosh-eigenes Dateiformat) Das PICT-Format ist das Standardformat für Bilder auf Apple Macintosh-Computern. Dieses Dateiformat kann mit oder ohne JPEG-Komprimierung gespeichert werden.

   2. Vektor-Grafikformate

speichern ein Bild indem die Informationen des Bildes auf mathematischen Definitionen basieren. Der Speicherbedarf ist entsprechend kleiner als bei Pixelgrafiken.
Beispiel, anhand eines sehr einfachen Bildes: Es wird eine Linie von Punkt A nach Punkt B und dann ein Kreis, der diese Linie umschließt, definiert. Zu den entstandenen drei Teilflächen lassen sich verschiedene Füllfarben speichern.

DasWMF-Format ist ein häufig verwendetes Vektor-Grafikformat bei technischen Zeichnungen mit CAD-Programmen.

Datenträger

CDs haben eine Speicherkapazität von ca. 700 Mega-Byte(MB).
CD-R sind einmal beschreibbar und bedruckbar. CD-R kennt jeder als Musik-CDs.
CD-RW sind mehrmals beschreibbar und nicht bedruckbar.
DVDs haben eine Speicherkapazität von ca. 4,7 Giga-Byte(GB).
DVD+/-R sind einmal beschreibbar und bedruckbar. DVD-R werden üblicherweise bei Video-DVDs verwendet.
DVD+/-RW sind mehrmals beschreibbar und nicht bedruckbar.
Der DVD-Nachfolger ist die Blue-ray-Disc, diese kann bis 50 GB speichern. HD-DVDs werden nicht hergestellt.

VHS-Video-Kassette sind Datenträger, die nur Filme, aber auch in Film umgewandelte Bilder, speichern können.

Es gibt außerdem noch VCDs (Video-CD), auf denen man Bilder als Film mit einer Auflösung von normalerweise nur 352 x 240 in NTSC bzw. 352 x 288 Pixeln in PAL, mit spezieller Software Fotos auch mit 704 x 480/576 Pixeln, speichern kann,
und SVCDs (Super-Video-CD), auf denen man Bilder als Film mit einer Auflösung von immerhin 480 x 480/576 Pixeln speichern kann. Das ist immer noch weniger als Fernseher in PAL-Format darstellen.

Wir empfehlen Diashows als Video mit echter PAL-Auflösung (720 x 576 und 60 Hz) auf DVDs zu speichern. Zur höchstmöglichen Kontabilität empfehlen wir DVD-R, sprich MinusR zu wählen, vorausgesetzt, Ihr Abspielgerät ist in der Lage diese wiederzugeben.

Digital DEE™

ist eine Software-Funktion, die eine Nachbearbeitung von Bildern bereits im Scan-Programm ermöglicht. Hiermit kann die Helligkeit für im Schatten liegende Bereiche verändert werden. Die Helligkeit der hellen Bildbereiche kann man festlegen, und diese werden nicht total überbelichtet.
Wie bei allen Nachbearbeitungen ist eine Massenverarbeitung möglich aber mit Vorsicht zu genießen. Bei einzelnen Bildern berechnen wir den Zeitmehraufwand in Minuten.

Beispielbild 1 mit zu dunklem Vordergrund:

1 ohne DEE 1 mit DEE

Beim Anklicken sehen Sie die Bilder groß. Kann längere Ladezeit haben.


Beispielbild 2 mit extrem dunklem Vordergrund:

2 ohne DEE 2 mit extrastarkem DEE

Beim Anklicken sehen Sie die Bilder groß. Kann längere Ladezeit haben.

Einzelbilder

Auf ein Einzelbild geschnittene Filme sowie beschädigte Filme mit fehlenden Zacken oder umgeknickten Ecken oder schräg abgeschnittene Filme benötigen eine längere Bearbeitungszeit, um sie zu scannen.

Farbe

RGB(RotGrünBlau) stellt ein additives Farbmodell dar. Bei der additiven Farbmischung wird auf eine weiße Fläche Licht der drei Grundfarben überlagert. Aus dieser Zusammenstellung entsteht der Gesamtfarbeindruck.

CMYK(CyanMagentaYellow blacK) stellt dagegen ein substraktives Farbmodell dar, bei dem aus weißem Licht mit Farbfiltern die Grundfarben entnommen werden. Aus dem restlichen Licht entsteht der Gesamtfarbeindruck.

Standardmäßig scannen und speichern wir im sRGB-Farbraum. Wir können auf Wunsch auch in verschiedenen anderen Farbräumen scannen.

Farbtiefe

Die Farbtiefe gibt an, wieviele verschiedene Farben theoretisch unterschieden werden können.

Bei 24-Bit Farbtiefe sind theoretisch 16,8 Mio Farben möglich. 24-Bit Farbtiefe wird auch TrueColor oder Echtfarbe genannt, weil das menschliche Auge etwa so viele Farbnuancen unterscheiden kann.
Bei 48 Bit Farbtiefe sind theoretisch 280 Billionen Farben möglich. Errechnet wird das so:
24 Bit = 8 Bit x 3 (RotGrünBlau) = (2 hoch 8) hoch 3 = 16,8 Mio Farben möglich.
48 Bit = 16 Bit x 3 (RGB) = (2 hoch 16) hoch 3 = theoretisch 280 Billionen Farben möglich.
Beim Scannen von Farbfilmen und bunten Dias sind 4000ppi und 24 Bit Farbtiefe reichlich genug.
Sie können davon im Fotolabor bis DIN A 3 oder 30 x 45cm große Abzüge machen lassen.
48-Bit Farbtiefe ist etwas für Spezialfälle.
Schwarzweißbilder mit 24 Bit haben eigentlich nur ( 8 Bit x 1 (Graustufen) = (2 hoch 8) und können so nur 256 Farbabstufungen haben.
48-Bit Farbtiefe hat bei SW-Bildern in Wirklichkeit nur ( 16 Bit x 1 (Graustufen) = (2 hoch 16) und ist hier eine durchaus interessante Möglichkeit auf mögliche 65536 Graustufen zu erhöhen.

Video- und Fernsehformate

Für Fernsehgeräte, Flachbildschirme und Beamer gibt es spezielle Standards.
Grundsätzlich gilt je mehr Punkte dargestellt werden, desto schärfer das Bild. Eine hohe Bildwiederholfrequenz, angegeben in Hertz(Hz), wirkt sich positiv auf die optische Qualität aus.

Fernsehformate für 4:3 Monitore:
SVGA hat eine Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten.
XGA hat eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten.
SXGA hat eine Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten.
SXGA+ hat eine Auflösung von 1400 x 1050 Bildpunkten.
UXGA hat eine Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten.

Fernsehformate für 16:9 Monitore:
WXGA hat eine Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten, welche auch mit 720p beschrieben wird. Wird voraussichtlich europäischer HD-Fernsehstandard werden.
WSXGA hat eine Auflösung von 1600 x 1024 Bildpunkten.
Eine weitere Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten wird auch mit 1080i beschrieben und wird ebenfalls bei HD-Filmen verwendet.
Hinter der Bezeichnung FullHD steckt die Auflösung 1080p mit 1920 x 1080 Bildpunkten und p steht für progressiv.
LCD-TVs mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten rechnen HD-Filme von 720p oder 1080i in ihre Auflösung um. Jede Umrechnung macht Arbeit und verringert die Klarheit.

Fernsehnorm

für Europa und die meisten asiatischen Länder ist PAL(Phase Alternating Line). Dieses Signalsystem hat eine Auflösung von 720 Punkten x 576 Linien und 60 Hz. Das entspricht einem Seitenverhältnis von 5:4 und 25 Bildern pro Sekunde.
PAL ist hier bei Fernsehgeräten und DVDs Standard. Durch die unterschiedlichen Seitenverhältnisse von Fotos mit 2:3 und Fernsehgeräten kann es bei einigen Geräten zu starken Verzerrungen kommen. Die meisten Geräte sind aber in der Lage, die Proportionen mit Letter Box oder Pan Scan zu erhalten.

Die US-Fernsehnorm heißt NTSC(National Television Standards Committee) und wird auch in Japan verwendet. NTSC hat eine Auflösung von 852 x 480 Bildpunkten. Das entspricht einem Seitenverhältnis von 16:9 und ca. 30 Bilder pro Sekunde.
NTSC kann von einigen PAL-Geräten gelesen und dargestellt werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang noch, dass 16:9-Formate nachdem sie in PAL skaliert wurden teilweise nur noch 450 Linien darstellen.

Formate

Fotos haben grundsätzlich ein Format von 2:3.
Die wichtigsten Grafikformate ( für Bilder) sind JPEG, TIFF, GIF, BMP, PVG, PNG, PICT, WMF.

Die wichtigsten Fernsehformate ( für Filme) sind SVGA, SXGA, SXGA+, XGA, WXGA, WSXGA.

Videostandardformat bei DVD-Spielern ist der Video-Modus. Dieser ist bei allen DVD-R zwingend.
Videostandardformat bei DVD-Spielern ist auch der VR-Modus. Dieser ist bei allen DVD-RW zwingend.
Video-Komprimierungs-Standards sind DivX, Xid, AVI, MPEG-4, MPEG-1 bei Video-CD, MPEG-2 bei DVD. MPEG-2 hat mehrere Sprachkanäle.

Audioformate ( für Musik und Ton) sind MP3, WMA, WAV. Das Wave-Dateiformat wird für Musik-CD und andere Tönaufzeichnungen verwendet. Für Videos von einer Diashow wird meist das unkomprimierte Audioformat LPCM verwendet oder es wird mit MPEG-1 Layer2 komprimiert. Es gibt auch Programme die in Dolby Digital 2.0. komprimieren, das hat die beste Tonqualität bei geringster Datenmenge.

Digital GEM™

(Grain Enhancement and Management) ist eine Software-Funktion, die eine Nachbearbeitung von Bildern im Scan-Programm ermöglicht.
GEM glättet Störungen durch das Filmkorn. Filme mit hoher ISO-Zahl haben eine grobere Auflösung die störend wirken kann. Die Wirkung kann durch GEM gemildert werden.
Wie bei allen Nachbearbeitungen ist eine Massenverarbeitung möglich.

Beispielbild mit ISO200-Film:

ohne GEM mit GEM

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HDTV und HD ready

Die HD-Fernsehwelt im Breitbildformat erreicht eine feinere Darstellung der Filme und Sendungen.
Durch die beiden HD-Auflösungen 720p (1280 x 720 Bildpunkten, progressiv) und 1080i (mit 1920 x 1080 Bildpunkten, interlaced) wird ein klarer Standard geschaffen. Die Bezeichnung FullHD steht für die Auflösung 1080p.
HDTV basiert auf der Verwendung von HDCP-Verschlüsselung. Dabei werden verschlüsselte Daten von einem Gerät zum anderen transportiert.
Ein Fernsehgeräte oder Display, das HD-Filme und -Sendungen zeigen kann, trägt das Logo HD ready. HD ready sind Geräte, die einen digitalen Signaleingang HDMI oder DVI mit HDCP-Entschlüsselung und einen analogen Komponenteneingang besitzen. Über beide Eingänge muss die Wiedergabe in beiden HD-Auflösungen mit jeweils 50 und 60 Hz gegeben sein.
Die HD-Zuspielgeräte tragen das Logo HDTV. Dieses Logo tragen Geräte, die passende Ausgänge besitzen und geeignete Formate liefern, um einem HD ready-Display die geeigneten Informationen zur Verfügung zu stellen. 60 Hz müssen nicht unterstützt werden.
Tipp: Bei einem Fernsehgerät mit einer Auflösung von z.B. 1366 x 768 kann der Gesamteindruck durch die Umrechnung schlechter sein, als bei einer exakten HD-Auflösung.

Hertz

Hertz ist die Einheit der Frequenz. Mit ihr wird die Bildrate von Bewegtbildern beschrieben. 1 Hz ist 1 Schwingung pro Sekunde. Bei Bildschirmen und Fernsehern steht hinter der Angabe die Wiederholfrequenz des Bildaufbaues. Bei einem Wert von 85 Hz wird das Bildschirmbild 85 mal pro Sekunde neu aufgebaut.
Bei Fernsehgeräten wird pro Bildaufbau nur jede 2 Zeile neu angezeigt, was zur Folge hat, dass bei 50 bzw. 60 Hz das Bild nur 25 bzw. 30 mal komplett neu aufgebaut wird.

Staub- und Kratzerkorrektur ICE

Digital ICE sucht während des Scan mit Infrarot-LED nach Kratzern, Staub und Verunreinigungen. Diese werden automatisch retuschiert.   E m p f o h l e n   - besonders, wenn Sie die Bilder nicht einzeln am PC nachbearbeiten wollen! Digital ICE ist eine in den Scanner eingebaute Hardware-Funktion und kann nur gleichzeitig mit dem Scannen erfolgen.
Bei Schwarzweiß-Filmen auf Silberhalogenit-Basis führt dieses Verfahren zu übermäßig retuschierten Bildelementen, und kann deshalb nicht angewandt werden.
Häufiger verwendet werden farbstoffbasierende SW-Filme, bei denen ICE problemlos verwendet werden kann.
Fotografierte Verunreinigungen der Kameralinse, die feste Bestandteile des Bildes sind, werden logischerweise nicht automatisch retuschiert.


Beispielbild 1 mit Verunreinigung:

1 ohne ICE 1 mit ICE

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Beispielbild 2 mit Staub:

2 ohne ICE 2 mit ICE

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Beispielbild 3 ist mit sehr tiefen Kratzern geschrieben und zeigt, dass leichte Spuren sichtbar bleiben:

3 ohne ICE 3 mit ICE

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Kleinbild

ist ein Fotofilmformat mit einer Bildgröße von 25 mal 35 mm. Der Standard-Dia-Film wird auch mit der Abkürzung KB benannt.

Kodachrome

Filme und Dias mit der Firmen-Aufschrift KODAK sind meist keine Kodachromes.

Kodachrome-Filme werden von der Eastman Kodak Company (Rochester, New York/USA) hergestellt. Kodachrome ist eine Filmemulsion, die sich im Laufe der Zeit kaum verändert. Kodachrome-Filme zeichnen sich besonders durch feine Körnung, hervorragenden Kontrast und brillante, satte Farben aus. Kodachrome-Filme befinden sich normalerweise in Papp-oder Kunststoffrahmen, die deutlich mit "Kodachrome" gekennzeichnet sind. Kodachrome-Filme sind mit Kodak-Beschriftung und den Codes "PKR", "PKM" oder "PKL" am Rand des Films gekennzeichnet.
Beim Stapelscannen mit Staub- und Kratzerkorrektur können hierbei Unschärfen und lokaler Detailverlust auftreten. Wir scannen solche Kodachromes ohne ICE.

Komprimierung und Kompressionsverfahren

Die Datenmenge kann durch Kompression reduziert werden, um Speicherplatz und Transferzeiten zu verringern. Natürlich versucht man gleichzeitig Qualitätsverluste gering zu halten.
Bei einigen Verfahren werden nur die wichtigeren Information gespeichert und alles andere ist endgültig verloren.
Es gibt auch Kompressionsverfahren, die Daten nur nach Dekompression wieder zugänglich machen. In vielen Betriebssystemen sind solche Dekompressoren integriert.
Es gibt sehr viele verschiedene Kompressionsverfahren. Welches angewandt wird hängt in erster Linie von dem Format der Daten ab. Deshalb steht näheres bei den jeweiligen Formaten.

Kompatibilität

Kompatibilität nennt man die Verträglichkeit von Verschiedenem.
Aus dem Alltag kennt jeder das Problem der Inkompatibilität von Steckern die am Urlaubsort nicht passen wollen oder von Staubsaugertüten die einfach nicht zu dem Staubsauger gehören.
Es ist sinnvoll, wenn die gescannten Bilder auf einer DVDminusR gebrannt wurden, wenn Ihr DVD-Spieler ein Minus-Gerät ist. Ansonsten gibt es ein Problem mit der Kompatibilität.

Letter Box (Briefkasten)

Damit Bilder mit unterschiedlichen Seitenverhältnisse (Fotos mit 2:3, Fernsehgeräten mit 3:4 oder 9:16) korrekt dargestellt werden, gibt es eine Methode, die das ganze Bild darstellt und entstehende Lücken zum Bildschirmrand mit schwarzen Balken füllt. Das nennt man Letter Box oder eben auch Briefkasten.

MP3

Stark kompimierendes Audioformat. Verringert die Daten auf 10 %, indem es für das menschliche Ohr nicht hörbare Tonbereiche wegläßt.

Mehrfachscan 2-/4-/8-/16-fach

Aus technischen Gründen kann es insbesondere beim Scannen von Dias in den dunklen Bildpartien zu sichtbaren Störungen durch sogenanntes "Rauschen" kommen. Dies ist darin begründet, dass das Signal des Sensor sich bei geringer Helligkeit nur wenig von zufällig entstehenden elektronischen Störsignalen abhebt. Dieses Bildrauschen äußert sich im Bild als zufällig verteilte bunte Punkte. Es läßt sich spürbar minimieren, indem das Bild mehrfach gescannt und aus den Resultaten ein Mittelwert-Bild errechnet wird. Die zufälligen Signalschwankungen heben sich so teilweise gegenseitig auf.
Mehrmaliges Scannen und Zwischenwerte errechnen holt das ultimative aus ihren Vorlagen.
Ist nur bei ausgesprochen perfekten Aufnahmen oder Sternenhimmel-Aufnahmen zu empfehlen. Bei normalen Dias ist ein einmaliges Scannen ausreichend.

Mittelformat

ist ein Fotofilmformat bei dem die Bildern eine Größe von 6 mal 6 cm oder auch 4,5 mal 6 cm haben. Es wird mit MF abgekürzt.

Pan Scan

Damit Bilder mit unterschiedlichen Seitenverhältnisse (Fotos mit 2:3, Fernsehgeräten mit 3:4 oder 9:16) korrekt dargestellt werden, gibt es außer Letter Box eine weitere Methode, die so weit vergrößert, bis am Rand keine Lücken mehr sichtbar sind. Dabei wird ein Teil des Bildes abgeschnitten. Das nennt man Pan Scan.

Rahmen von Dias

können, wenn sie eine einheitliche Dicke zwischen 1 und 3,2 mm haben und glaslos gerahmt sind, in Stapelverarbeitung gescannt werden. Auch Rahmen aus Pappe sind hierfür geeignet. Eine Rahmung mit Glas wird vor dem Scannen von uns durch eine glaslose ersetzt.

Digital ROC™

(Restoration Of Color) ist eine Software-Funktion, die eine Nachbearbeitung von Bildern im Scan-Programm ermöglicht.

Digital ROC™ stellt digital die verblaßten Farben alter Vorlagen wieder her.
Wie bei allen Nachbearbeitungen ist eine Massenverarbeitung möglich aber mit Vorsicht zu genießen. Bei einzelnen Bildern berechnen wir den Zeitmehraufwand in Minuten.
Automatische Farb- und Kontrastkorrektur sollte nur für verblaßte Bilder angewendet werden. Andere Bilder schadet das nur.
Beispielbild Farb- und Kontrastkorrektur (ROC) an einer verblaßten Vorlage:

ohne ROC mit ROC

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Single Speed

ist die einfache Geschwindigkeit, mit der Datenträger gelesen oder beschrieben werden können.
Bei CDs ist die Single Speed 150 KB/s. Bei DVDs ist die Single Speed 1,321 MB/s. Auf den Datenträgern stehen Angaben wie zB. 4x, oder 4fach, was 4 mal Single Speed bedeutet.

Scanbereich

Mit einem größerer Scanbereich kann jeder Randverluste ausgeschlossen werden. Diapositive sind dann mit schwarzem Rand und Negative mit weißem Rand umgeben.
Das ist nicht geeignet, wenn Sie die Bilder nur ansehen, verschicken oder Abzüge machen wollen.
Sollten Sie ihre Dias selbst nachbearbeiten wollen, ist es empfehlenswert.

Verschlüsselungen

HDCP-Verschlüsselung (High-bandwidth Digital Content Protection)
Ton- und Filmdaten werden von den Lesegeräten verschlüsselt bevor sie an die Abspielgeräte geschickt werden. Bei Anzeigegeräten ohne HDCP-Entschlüsselung ist somit eine Anzeige unmöglich. Auf diese Weise soll in Zukunft ein Kopieren ausgeschlossen werden.

zu guter Letzt

Wenn Sie einen eingeschlichenen Fehler entdecken, sagen Sie uns bitte Bescheid.
E-Mail an uns: info@archiv-it.de



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